Linz erzwingt Entscheidungsspiel um Bronze
- Veröffentlicht: Samstag, 25. April 2026 08:03
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Der Traum vom perfekten Saisonabschluss vor heimischer Kulisse ist geplatzt: Die Erzbergmadln mussten sich im zweiten Spiel um Platz 3 den Linzerinnen geschlagen geben und konnten die Serie nicht vorzeitig beenden. Statt der erhofften Medaillenfeier in Eisenerz steht nun am Sonntag das alles entscheidende dritte Spiel in Linz an. Die erste Medaille der Vereinsgeschichte bleibt damit weiter zum Greifen nah – doch die Madln müssen dafür noch einmal auswärts über ihre Grenzen gehen.
Starker Start nicht genug
Das Spiel begann denkbar gut für die Steirerinnen: Der erste Satz ging klar an die Erzbergmadln, die mit aggressivem Aufschlag und starker Abwehrarbeit die Oberösterreicherinnen unter Druck setzten. Die Halle tobte, Bronze schien zum Greifen nah. Doch dann kam der Bruch. Im zweiten Durchgang brach das Spielsystem der Madln zusammen. Ein schwieriger Durchgang mit einem 16-Punkte-Rückstand lähmte das Team sichtbar, während die Linzerinnen immer besser in Fahrt kamen und ihre Qualitäten ausspielten, die sie zu Saisonbeginn zum Titelfavoriten machten.
Zu viele Fehler im entscheidenden Moment
Die Erzbergmadln versuchten in den folgenden Sätzen zwar, den Schalter wieder umzulegen, doch die Verunsicherung war spürbar. Zu viele unerzwungene Fehler schlichen sich ein, zu oft fehlte die gewohnte Präzision im entscheidenden Moment. Linz nutzte die Schwächephase eiskalt aus und glich die Serie zum 1:1 aus.
„Leider konnten wir das Niveau aus dem ersten Satz nicht halten. Jetzt heißt es ein letztes Mal abhaken und das Positive mitnehmen. Am Sonntag werden wir in Linz alles liegen lassen, um uns die verdiente Medaille zu holen!", gibt sich Mittelblockerin Theresa Scheitz kämpferisch und blickt bereits nach vorne.
Alles oder nichts in Linz
Am Sonntag fällt in Linz die Entscheidung. Die Erzbergmadln stehen vor dem wichtigsten Spiel ihrer Vereinsgeschichte: Ein Sieg bedeutet Bronze und den krönenden Abschluss einer unglaublichen Saison.
Fotoccredits: GEPA pictures/Avni Retkoceri










