Was für ein Spiel - Erzbergmadln trotzen im Cupfinale Sokol einen Satz ab
Nach aufopferungsvollem Kampf unterliegen unsere Madln vor über 1000 Fans den Favoritinnen und Rekordtitelträgerinnen Sokol/Post mit 1:3 Sätzen.
Ohne die an Grippe erkrankte Kapitänin Julia Mitter starteten unsere Madln beherzt ins Spiel und überraschten die Spielgemeinschaft aus Niederösterreich und Wien mit perfekter Taktik und solidem Spiel. Nach 23 Minuten gewannen Schöttl und Co. den ersten Satz mit 25:19.
Im zweiten Satz rannen die Erzbergmadln früh einem Rückstand hinterher, konnten aber immer wieder aufschließen, zuletzt durch einen Hammer-Slide von Theresa Grentner zum 19:19. Danach breakte Sokol durch einen Block von Lina Hinteregger und nach sehenswerten Verteidigungsaktionen von Srna Vardjan gegen Angriffe von Iva Papac mehrmals und gewann den Satz zu 22.
Auch im weiteren Verlauf blieb das Spiel spannend, zumeist liefen unsere Madln aber etwas hinterher, holten immer wieder Rückstände auf, zu einem weiteren Satzgewinn reichte es aber leider nicht.
Unglaublich war die Stimmung in einer randvollen Halle mit über 1000 begeisterten Fans, unglaublich war die Hilfe aller unserer Helferlein und Fans!
Dazu Birgit Schöttl: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, dürfen auf unsere Leistung stolz und mit dem 2. Platz zufrieden sein. Ein großes Dankeschön an die Fans, es war eine Traumkulisse. Leider hat unsere Kapitänin Julia Mitter wegen Grippe daheimbleiben müssen.“
Erzbergmadln-Headcoach Michael Murauer: „Nach einer Finalniederlage ist man nie zufrieden, aber wir haben den Favoriten gefordert. Im 1. Satz konnten wir sie überraschen, auch im zweiten hatten wir unsere Chancen. Gegen Ende war allerdings die Luft draußen. Sokol/Post hat so viel Routine am Feld, die lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.“
ÖVV-Präsident Gernot Leitner: „Das war eine super Werbung für Volleyball. Wir haben ein tolles Finale in einer ausverkauften Halle erlebt.“